Integration ist nur möglich, wenn man nicht in Horrorszenarien flüchtet, sondern den Muslimen wirklich eine Chance gibt. Sie ihnen zu verweigern, ist kein Privileg des unglücklichen Herrn Sarrazin. Auch der Durchschnittsbürger mag Anhänger der Integration sein; aber nur, solange seine Kinder die Schulbank nicht mit 25 Türken und Arabern teilen. Und wenn, wie in Hamburg, der Staat die Schule zum Nukleus der Integration machen will, stimmt die Mehrheit der Wähler das Projekt nieder. Solange das so ist, helfen die schönsten Predigten nichts.